Bewusster leben und arbeiten – unsere Nachhaltigkeitsstrategie

Heute verantwortlich Handeln und erfolgreich Zukunft gestalten

Als Unternehmer und Familienvater weiß ich was es bedeutet, Verantwortung für Menschen zu tragen. Verantwortung für die Gesundheit und das Wohlergehen der Mitarbeiter*innen im Unternehmen, Verantwortung für die Gemeinde in der wir beheimatet sind. Auch die Verantwortung für den Firmenstandort und die zukünftigen Generationen sind Bestandteil unseres wirtschaftlichen Handelns. Beides ist wichtig, um die Zukunft mitzugestalten. Deshalb müssen wir die Natur respektieren und die Umwelt stärker schützen, aus der wir die Rohstoffe für unsere Produkte gewinnen. Nur so gelingt es uns, das Erreichte zu bewahren und weiter zu entwickeln.

Aus dieser Erkenntnis heraus hat die Neuhaus Lighting Group schon früh die Notwendigkeit abgeleitet, die eigenen Produkte so energieeffizient wie möglich zu planen und zu produzieren, um den Verbraucher*innen stets langlebige und energiesparende Produkte anzubieten. Auch wurden in den letzten Jahrzehnten eine ganze Reihe von Klima- und Umweltschutzmaßnahmen eingeleitet, um unsere Produktion und unsere Produkte nachhaltiger zu machen.

Wir können stolz auf unsere bisher erreichte Energiebilanz am Standort Werl sein, wo wir unseren Strombedarf bereits zu 100% und Heizungsbedarf zu 35% mittels regenerativer Energien (Photovoltaik und Sole-Wärmepumpen) decken, den Fuhrpark Schritt für Schritt an die E-Mobilität anpassen und so unseren C02-Ausstoß verringert haben. Doch die Aufgaben, die vor uns liegen, bedürfen unserer gemeinschaftlichen Anstrengungen, um die Wertschätzung gegenüber unserer Umwelt, unseren Kunden*innen und Mitarbeiter*innen in die nächste Generation zu tragen.

Ralf Neuhaus, Geschäftsführer und Gesellschafter der Neuhaus Lighting Group GmbH & Co. KG

Nachhaltigkeit braucht konkrete Ziele

Um die Klimaziele der Europäischen Union und der Vereinten Nationen zu unterstützen, werden wir uns in den nächsten Jahren verstärkt für den Erhalt von Natur und Umwelt einsetzen. Dabei gilt es unsere CO2-Bilanz kontinuierlich zu verbessern, um das Ziel der Klimaneutralität für die gesamte Neuhaus Lighting Group so früh wie möglich zu erreichen.

Für 2022/23 wollen wir weitere konkrete Ziele mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie verfolgen:

• Ausbau der Photovoltaikanlage um 3 Megawattstunden
• Erstellung einer umfassenden CO2-Bilanz für das Unternehmen
• Entwicklung einer kontinuierlichen Nachhaltigkeitsberichterstattung

„Wir können die erste Generation sein, der es gelingt, die Armut zu beseitigen, ebenso wie wir die letzte sein könnten, die die Chance hat, unseren Planeten zu retten.“
Mit diesen Worten hat Ban-Ki Moon, UN-Generalsekretär der Vereinten Nationen (UN) von 2007 bis 2016, die 17 Ziele der UN für eine bessere Welt vorgestellt.

17 Ziele*, die die 193 Nationen gemeinsam bis 2030 umsetzen wollen, um unsere Welt lebenswerter zu machen und gleichzeitig der Klimaveränderung entgegen zu treten. Die Vision ist ambitioniert – eine Welt zu schaffen, in der die natürlichen Ressourcen geschont werden und allen Menschen ein gutes Leben ermöglicht wird. *Quelle: 17ziele.de

… und diese acht Ziele sind uns besonders wichtig!

Immer mehr Unternehmen und Institutionen erklären die strategische Bedeutung dieser 17 Ziele zum Leitfaden ihres persönlichen Handelns und Wirkens. Auch die Neuhaus Lighting Group fühlt sich dieser Agenda der Vereinten Nationen verpflichtet und versucht, mit der Bereitschaft zum Handeln diesen Zielen dienlich zu sein.

Innerhalb der 17 Ziele für weltweite nachhaltige Entwicklung sind 8 Ziele unserem Unternehmen wichtig, von denen die Ziele 3/7/13 und 17 in unserem Fokus stehen – nicht, weil wir die anderen Ziele für unwichtig erachten, sondern weil diese Ziele mit der nachhaltigen Ausrichtung unseres Unternehmens im Hinblick auf unsere Produkte, Märkte, Produktionsweise und den Vertrieb von besonderer Bedeutung sind.
Darüber hinaus sind wir uns als Neuhaus Lighting Group der Verantwortung bewusst, die wir gegenüber den Mitarbeiter*innen, der Umwelt und der Gesellschaft haben. Gemeinsam mit unserer Belegschaft, unseren Kunden*innen und Lieferanten wollen wir, im Sinne des ökologischen, ökonomischen und sozialen Verantwortungs-bewusstseins, aktiv an der Erreichung dieser Ziele mitarbeiten. So engagieren wir uns gemeinsam für mehr Nachhaltigkeit.

Betrachtet man den Energiebedarf eines mittelständischen Unternehmens wie der Neuhaus Lighting Group, ohne die Transportwege für die Produkte und deren Material zu berücksichtigen, so entfallen ein Großteil des Energiebedarfs auf Strom, Heizung und Klimatisierung. Hierbei erzeugt die Neuhaus Lighting Group am Firmensitz in Werl mit der hauseigenen Photovoltaikanlage bereits mehr als 2,5 mal soviel Strom/Energie als sie verbraucht. Der restliche Energiebedarf geht in der Regel auf Kosten von Dienstfahrten, Flügen und Verbrauchsmaterialien. Durch konsequente Einsparungsmaßnahmen werden wir auch hier die Umweltbilanz der Neuhaus Lighting Group permanent verbessern.

Allein mit Solarstrom haben wir bereits über 7.243 t* CO2 eingespart

* Stand 12/2021 bezogen auf die letzten 11 Jahre

 

Dank der zentralen Lagerhaltung und der optimierten Versandabläufe werden die Kundenbestellungen effizient und rationell kommissioniert. Die dabei eingesetzten Gabelstapler mit Elektroantrieb können über die 25.000 m2 große Photovoltaikanlage klimaneutral angetrieben werden.

Im Zuge diverser Umbaumaßnahmen der Bürogebäude, Aufenthalts- und Ausstellungsflächen wurden leistungsstarke Sole-Wärmepumpen installiert, die den Einsatz von fossilen Brennstoffen wie z.B. Erdgas vermieden haben.

Für das Verrechnungsjahr 2021 ergibt sich für die Photovoltaikanlage eine Produktion von ca. 1,4 Millionen kWh Strom, die einer Einsparung von 616,2* t CO2 entsprechen und die damit weniger in die Atmosphäre gelangt sind.

In Punkto E-Mobilität haben wir bereits im Jahr 2016 das erste Elektrofahrzeug erworben und begonnen, eine entsprechende Ladeinfrastruktur aufzubauen. Heute stehen dem Mitarbeiterfuhrpark bereits 16 Elektrofahrzeuge zur Verfügung und Kunden sowie Mitarbeiter*innen können die erweiterte Ladeinfrastruktur nutzen. Im Jahr 2021 hat die Geschäftsleitung begonnen, die Nutzung von E-Bikes anzubieten, um den Individualverkehr der Belegschaft CO2-neutraler zu gestalten und die Fitness und die Gesundheit der Mitarbeiter*innen zu fördern.

Durch die fortschreitende Digitalisierung des Unternehmens sind für eine Vielzahl an Mitarbeiter*innen Home Office-Arbeitsplätze entstanden, die Fahrten zu Wohn- und Arbeitsstätte reduzieren. Auch Dienstreisen und Geschäftsflüge konnten in den letzten Jahren durch Video-Konferenz deutlich minimiert werden. In der Summe verringern all diese Maßnahmen die CO2-Bilanz der Neuhaus Lighting Group.
* bei 474 gr CO2 pro 1 kWh im deutschen Strommix inkl. 40% Ökostrom/10.2020

Fahrzeuge –
3/4 der Firmenfahrzeuge sind elektrobetrieben

Heizung –
zu 35% aus Wärmepumpenrückgewinnung*

Strom –
deutlicher Überschuss aus eigenen Photovoltaikanlagen

* bezogen auf Verwaltungs- und Ausstellungsräume am Firmenstandort Werl

Konkrete Projekte

2022

Wiedervernässung von Mooren

Als weiteres wichtiges Klimaschutzprojekt unterstützt die Neuhaus Lighting Group ab 2022 das „MoorFutures®2.0”- Projekt der Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein. Hier wurde bereits seit 2014 die Wiedervernässung von Hoch- moorgrünland im Königsmoor in der Eider-Treene-Sorge- Niederung auf einer ca. 68 Hektar großen Teilfläche vorgenommen und den Unterstützern entsprechende Klimaschutzzertifikate zugeteilt.

Moore spielen bei der CO2-Reduzierung in der Atmosphäre eine besondere Rolle, sind sie doch die größten natür- lichen Kohlenstoffspeicher die wir haben. Moore können diese Funktion jedoch nur erfüllen, wenn sie konstant feucht gehalten werden. Entwässerte Moore setzen zu- sätzlich schädliche Treibhausgase frei.

Für den Herbst 2022 plant die Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein im „MoorFutures®2.0”-Projekt weitere Flächen in die Renaturierung einzubinden und den För- derern entsprechende Klimaschutzzertifikate anzubieten. Ralf Neuhaus wird sich im größerem Umfang an dieser Klimaschutzmaßnahme beteiligen, um so die CO2-Bilanz des Unternehmens weiter zu verbessern.

2021

Wiederaufforstungs­programm

Global denken – regional handeln. Klimaschutz aktiv vorantreiben, dabei die eigene Heimat im Blick behalten und sich trotzdem der globalen Herausforderung des Klimawandels mit nachhaltigen und vor allem nachvoll- ziehbaren Projekten entgegen zu stellen, dies ist für die Neuhaus Lighting Group ein besonderes Anliegen.

Die für alle gut sichtbaren Auswirkungen des Klimawan- dels auf die waldreichen Regionen im Arnsberger Wald, in der weite Flächen des Fichtenbestands vom Borkenkäfer befallen sind und gerade abgeholzt werden, haben die Neuhaus Lighting Group dazu bewogen, am regionalen Wiederaufforstungsprogramm „WaldLokal” im Regie- rungsbezirk Arnsberg teilzunehmen.

Mit dem Projekt „WaldLokal” ist im Regierungsbezirk Arnsberg ein regionales Wiederaufforstungsprogramm entstanden, an dem sich Firmen wie die Neuhaus Lighting Group seit 2021 beteiligen. Konkret können Unternehmen, Vereine und Privatleute z.B. mit einem monatlichen Beitrag die Pflanzaktionen auf den Wieder- aufforstungsflächen finanziell unterstützen. Begleitet wird die Aktion vom regionalen Forstamt, der IHK- Arnsberg, der Gemeinde Möhnesee und den Waldbauern. Eine Ausweitung des Projektes „WaldLokal” auf über- regionale Flächen ist in der Planung, um so die CO2- Bilanzen der beteiligten Firmen weiter zu verbessern.

 

seit 2012

Artenschutzkalender

Seit 2012 unterstützt Ralf Neuhaus persönlich den Natur- und Artenschutz-Kalender des Magazins Mondberge.com unter der Schirmherrschaft von Schauspieler Hannes Jaenicke. Mit dem Erlös aus dem Verkauf der nachhaltig und ökologisch produzierten Jahreskalender konnten bereits über 90.000 Euro (Stand 2021) an Spenden für Natur- und Artenschutz- organisationen wie z.B. die Aktionsgemeinschaft Artenschurtz (AGA) e.V. bereitgestellt werden.

 

seit 1989

Mülltrennungssystem

Mit Mülltrennung und der Wiederverwertung von Produktionsabfällen beschäftigt sich unser Unternehmen schon seit den 1990er Jahren. So wurde für die damalige Paul Neuhaus Leuchten GmbH 1989 ein Mülltrennungs- system für das Unternehmen eingeführt, welches durch eine Sondervereinbarung mit dem örtlichen Entsor- gungsunternehmen ESG-Soest GmbH sicher stellt, dass Produktionsabfälle und Hausmüll der heutigen Neuhaus Lighting Group am Standort Werl gemäß der Richtlinien des „Gelben Sacks” getrennt und entsprechend recycled werden.

Was macht den größten Teil des Fußabdruckes unserer Leuchten aus?

 

Das Rohmaterial.

 

 

 

 

 

 

Den größten Anteil am CO² -Footprint (PCF) unserer Leuchten nimmt das Material ein. Deswegen wählen wir bei allen Artikeln unseres GERDA GREEN Sortiments das Material besonders verantwortungsbewusst aus.

Die Entscheidung welches Material nachhaltiger als ein anderes ist, ist oft nicht einfach. So ist z.B. Keramik in der Herstellung sehr energieintensiv, aber dafür auch sehr langlebig. Bei Leuchten mit Glasschirmen, führen Keramikfassungen allerdings oft zu Glasbruch, deswegen verwenden wir dort Fassungen aus Kunststoff-Recyclat, dessen CO² -Fussabdruck um ca. ²/³ besser ist als der des primären Kunststoffs.

Glas widerum kann unendlich oft ohne Qualitätsverlust recycelt werden. Das macht Glas zu einem sehr nachhaltigen Werkstoff.

Wir begreifen die Nachhaltigkeit unserer Leuchten dabei als fortlaufenden Prozess, bei dem der Fußabdruck der Artikel (PCF) unseres GERDA GREEN Sortiments immer weiter verbessert wird.

Moore und Feuchtgebiete speichern mehr Kohlenstoffdioxid als jedes andere Ökosystem der Welt.

Ihre enorme CO² Speicherkapazität übersteigt die von Ozeanen um das 500-fache. Im Vergleich zu Wäldern sind sie 5x so effizient.

 

 

 

 

 

  • Moore sind die effektivsten Kohlenstoffspeicher der Welt. Sie bedecken nur 3% der Erdoberfläche, speichern aber doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder, die dabei zehnmal so viel Fläche einnehmen, zusammen.
  • Rund 7% der gesamten deutschen Treibhausgasemissionen stammen aus entwässerten Moorböden. Sie geben jedes Jahr ca. 2,8 Millionen Tonnen CO² -Äquivalente in die Atmosphäre ab, das ist so viel wie der gesamte PKW-Verkehr im Land.
  • Ein Hektar entwässerter, landwirtschaftlich genutzter Moorboden gibt jedes Jahr gut 20 Tonnen CO² -Äquivalente ab.
  • Intakte Moore speichern im Mittel 700 t Kohlenstoff pro Hektar und entziehen der Atmosphäre zusätzlich bis zu 4 Tonnen CO² -Äquivalente.
  • Die Renaturierung von Mooren vereint zwei dringende Themen unserer Zeit, die Begrenzung des Klimawandels und die Erhaltung wertvoller Lebensräume für bedrohte Arten, wie z.B. Moorlilie, Knabenkräuter, Sonnentau, Wollgras, Torf-moose, Moorfrosch, Kreuzotter, Sumpfohreule.

 

 (vgl.: www.stiftungsland.de)

Wir unterstützen MoorFutures® und die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein mit freiwilligen Beiträgen bei der Wiedervernässung von Mooren und bekommen die damit verbundene Treibhausgas-Emissionsminderung für einen Zeitraum von 50 Jahren zertifiziert.

Die Beiträge entsprechen den verbleibenden Emmissionen aller unserer GERDA GREEN Artikel.

Der Product Carbon Footprint (PCF) wurde „cradle to gate“ (von der Wiege bis zum Werkstor“) mit Optionen (Transport, Verwertung/Entsorgung) durchgeführt und beinhaltet somit die Rohstoffgewinnung, deren Transport zum Hersteller, die Produktion inklusive Verpackung, den Transport des fertigen Produkts sowie die Distribution und die Entsorgung am Lebensende.

Die Bilanzierung des PCF erfolgte gemäß international anerkannten Standards: ISO 14067.

Um vollkommene Transparenz über den Verlauf des gesamten Prozesses zu gewährleisten, geben wir die PCF entweder in vorläufiger (*) oder verifizierter (**) Form an und kennzeichnen dies entsprechend.

Anfang der Jahrtausendwende, kurz nachdem Ralf Neuhaus die Führung der damaligen „Paul Neuhaus GmbH“ von seinem Vater und Firmengründer Paul Neuhaus übernahm, wurde die öffentliche Diskussion um den stetig wachsenden Energieverbrauch immer größer.

Grund genug für die Unternehmensführung und die Produktentwicklung, über eine Lösung für energieeffizienteres Licht im Wohnbereich nachzudenken. Ziel war es, die Langlebigkeit und den Energieverbrauch neuer Leuchtenserien grundlegend zu verbessern und parallel durch unser hauseigenes Qualitätsmanagement (NLGQS) die Quote der Garantierückläufer drastisch zu senken.

2002 begann für uns die Ära der energieeffizienten Leuchten

Mit der Einführung des Energiesparleuchten-Programms Lumeco® wurde damals Neuland in der Wohnraum- leuchtenbranche beschritten. Als einer der ersten Hersteller in Deutschland führten wir über 100 unterschiedliche Energiesparleuchten ins Sortiment ein, die mit ihren energieeffizienten Leuchtmitteln perfekt auf das Design der jeweiligen Leuchtenfamilie abgestimmt waren. Die innovative Lumeco-Range wurde das erste Sortiment bei Paul Neuhaus Leuchten, das durch einen deutlich geringeren Energieverbrauch der einzelnen Produkte und die Langlebigkeit der Leuchtmittel einen Beitrag zum Klimaschutz leisten konnte.

Gut sieben Jahre später (2009) wurde das Lumeco-Sortiment durch die Einführung der energieeffizienten LED-Lichttechnologie abgelöst. Auch hier waren wir einer der Vorreiter und führten gleich zu Beginn der LED-Technologie ein auswechselbares LED-Leuchtmittel ein, um die Nachhaltigkeit der Paul Neuhaus Leuchten zu unterstreichen. Diese innovative Technik mündete 2013 in die Entwicklung des hauseigenen, standardisierten LED-Wechselmoduls LEDXMO® für LED-Leuchten. Etwa zeitgleich etablierten wir mit der eigenen Leuchtmittel-Marke LiLUCO® ein umfangreiches Sortiment an Retrofit-LED-Leuchtmitteln für den Einsatz in konventionellen Fassungsarten wie z.B. E14, E27, G9 und GU10.

 

* gerechnet auf eine durchschnittliche Betriebsdauer von 60 Std. pro Woche
** gegenüber konventionellen Glühbirnen mit 40W

 

2002 – Lumeco®:
die Serie Globe war eine der ersten Energiesparleuchten im Wohnbereich in Deutschland.

2009 – LED-Technolgie:
bei Einführung der Serie Rack wurde bereits ein auswechselbares LED-Leuchtmittel verbaut.

2013 – LEDXMO:
Einführung eines eigenen, auswechselbaren Leucht- mittels für LED-Leuchten der Paul Neuhaus GmbH.

Licht intelligent gesteuert und Strom dabei gespart

Mit der Einführung des Q-Leuchtenprogramms hat die Paul Neuhaus GmbH, die unter dem Dach der „Neuhaus Lighting Group GmbH & Co. KG“ firmiert, einen weiteren Schritt in Sachen energiesparender Lichttechnik gemacht. Mit dem Smart Home-fähigen Leuchtensortiment Q® lassen sich die Leuchten im Wohnbereich nun einzeln ansteuern, zu Leuchtengruppen zusammenfassen, in der Farbigkeit bzw. Helligkeit der jeweiligen Stimmung und der gewünschten Intensität anpassen. Lichtszenen können erstellt sowie gespeichert werden und mittels Zigbee-Funkstandard lassen sich die Leuchten im gesamten Haus über Tablet oder das Smartphone auch von unterwegs aus schalten. Das hilft Energie zu sparen und schafft mehr Sicherheit rund um Haus und Garten.

Mit den Leuchtenserien Q® und Neuhaus PURE® bietet die Neuhaus Lighting Group zwei besonders langlebige Produktlinien an, die mit 5 Jahren Garantie bei Q-Produkten und 10 Jahren Garantie bei PURE-Leuchten angeboten werden. PURE-Produkte verfügen darüber hinaus über einen kostenpflichtigen Reparaturservice von weiteren 5 Jahren.

Damit unsere Produkte immer am Puls der Zeit sind, hat sich die Neuhaus Lighting Group 2015 bereits dem Verbund „Universal Home“ angeschlossen. Dies ist ein Verbund renommierter Markenhersteller, Dienstleister und technologisch führender Unternehmen, die sich für eine lebenswerte, nachhaltige Zukunft einsetzen und Synergien zu neuen Entwicklungen besonders im Smart Home-Bereich suchen. Erkenntnisse aus diesem Verbund leiten wir in eine kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Leuchten ab, sodass unsere Produkte stets kompatibel zu den zukünftigen Anforderungen des Marktes sind. Das schafft zusätzliche Nachhaltigkeit für unsere Kunden.

2015 – Q-Smart Home Lights:
unsere Produktlinie Q® wird auf der Light+Building Messe in Frankfurt dem Fachpublikum präsentiert und ist heute eine führende Marke für Smart Home-fähige Wohnraum- leuchten in Deutschland.

Papierverbrauch um 45% gesenkt – durch die seit 2011 konsequent eingeführten Digitalisierungsmaßnahmen in den Büros und im Versand wurde der Papierverbrauch im Unternehmen für administrative Aufgaben bis heute um 45% gesenkt. Seit 2021 wurde der gesamte Papierbedarf der Neuhaus Lighting Group auf Reyclingpapier umgestellt. So konnten u.a. die Produktkataloge für die Leuchtensaison 2021/22 klimaneutral auf 100% Recycling-Papier gedruckt werden. Durch die Reduzierung der Auflagen und die Einführung eines elektronischen Blätterkatalogs wird auch im Bereich Marketing die Nachhaltigkeit so deutlich erhöht und unsere CO2-Bilanz verbessert.

Abfallvermeidung in allen Bereichen der Produktionskette

Seit Einführung des Mülltrennungssystems im Jahr 1989 bis heute haben wir in der Produktion und im Vertrieb unserer Leuchten einen Stand erreicht, bei dem nur noch ein geringer Anteil der eingesetzten Materialien nicht zurückgewonnen werden kann. Dank einer Sondervereinbarung mit dem örtlichen Entsorgungsunternehmen ESG-Soest GmbH werden Produktionsabfälle und Hausmüll der Neuhaus Lighting Group am Standort Werl gemäß der Richtlinie des „Gelben Sacks“ getrennt und entsprechend recycled.

Nicht nur hohe weltweite Rohstoffpreise haben unsere Zulieferer dazu gebracht ihre Liefer- und Produktionsketten zu optimieren, auch unser Anspruch an innovative Fertigungsmethoden und unser Qualitätsmanagement (NLGQS) sorgen dafür, das mit mehr Nachhaltigkeit produziert wird.

Weniger ist mehr – durch unsere konsequente Downsizing-Strategie wurden die Verpackungsgrößen aller Produkte hinterfragt, optimiert und wo es möglich war, drastisch verringert. Dadurch konnten unsere Lagerflächen optimiert und auf die Nutzung von Lagerflächen außerhalb unseres Firmenstandorts verzichtet werden. Auch diese Maßnahmen haben zu einer weiteren Verbesserung unserer CO2-Bilanz beigetragen.

Aus dem Abschluss-Zertifikat unseres Recycling-Dienstleisters „Interseroh – zero waste solutions“ geht z.B. hervor, das für 2020 allein durch das Recycling von Papier, Pappe, Karton und gemischte Kunststoffe 108 t Ressourcen und zusätzlich 13,3 t Treibhausgase eingespart werden konnten.* Gemäß unserer internen Verpackungsrichtlinie achten wir auf den geringstmöglichen Einsatz an Gewicht und Volumen des Verpackungsmaterials, vermeiden Gefahrstoffe und achten auf hygienische und sicherheitsrelevante Eigenschaften unserer Versandverpackungen.

* nach Berechnungsmethodik Fraunhofer UMSICHT, basierend auf Daten für 2019, ermittelt für Produkte der Paul Neuhaus Leuchten GmbH.

In den recyclebaren Verpackungen der Neuhaus Lighting Group kommt nur eine wiederverwertbare Folie zum Schutz der Leuchte zum Einsatz.

Der Anteil der nicht recyclefähigen Kunststoffkomponenten aus Produktion, Verpackung und Transport (innerhalb Deutschlands) ist seit Einführung des Mülltrennungs- system (1989) Jahr für Jahr gesunken.

 

Innovative Produkte berücksichtigen den recyclefähigen Rohstoffeinsatz

 

Bei der Neuentwicklung unserer innovativen Leuchtenkonzepte zielen wir auf einen minimalen Rohstoffverbrauch, die Recyclefähigkeit aller eingesetzten Komponenten und auf eine entsprechende Zertifizierung der Zulieferer, u.a. bei der Business Social Compliance Initiative (BSCI), die sich weltweit der Verbesserung von Arbeitsbedingungen verpflichtet hat. Darüber hinaus steht auch die Reparaturfähigkeit der Leuchten und die Minimierung der Garantiefälle durch fehlerhafte Komponenten im besonderen Fokus unserer Produktentwicklungen.

Denn jeder reklamierte Artikel ist einer zu viel, der sich durch zusätzlichen Versand und Arbeitsaufwand negativ auf die Klimabilanz unseres Unternehmens auswirkt.

Innovatives Verpackungs-Design –
der Anteil von Kunststoff ist auf ein Minimum gesunken. Recyclefähige Kunststofffolie kommt nur noch als unver- zichtbarer Schutz des Produkts zum Einsatz.

Die Belegschaft bildet das wichtigste Potenzial eines jeden Unternehmens. Die Gesundheit der Mitarbeiter*innen und Ihr Wohlbefinden schaffen einen Mehrwert für unser Unternehmen, der maßgeblich zum Erfolg beiträgt. So sind Wohlergehen und Fitness der Mitarbeiter*innen sowie die Aufenthaltsqualität im Unternehmen der Geschäftsführung besonders wichtig.

Mit den durchgeführten Gesundheitstagen, die wir in Zusammenarbeit mit der Techniker Krankenkasse veranstaltet haben und durch die Schaffung neuer, ansprechender Aufenthaltsräume wie der Cantina und der Außenterrasse, unterstreichen wir diesen Anspruch. Unseren Mitarbeiter*innen stehen darüberhinaus im gesamten Unternehmen 10 Side-by-Side-Kühlschränke mit Tafelwasser und frisches Obst zur freien Verfügung bereit.

Wohlergehen und Fitness – die Belegschaft kann in den Pausen Tischtennis spielen oder kickern.

 

Anerkannter und ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb

 

Der Regierungsbezirk Arnsberg ist eine der interessantesten Bildungsregionen Deutschlands. Das südliche Sauerland, die heimliche Hochburg der deutschen Leuchtenindustrie, bietet Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in unterschiedlichste Richtungen und die Chance, in Unternehmen zu arbeiten, die national wie international von Bedeutung sind.

„Junge Menschen haben hier bei uns Mittelständlern großartige Entfaltungsmöglichkeiten”, betont die Geschäfts- leitung der Neuhaus Lighting Group. „In unserem rollierenden Ausbildungssystem durchlaufen sie alle Stationen im Unternehmen. Die Auszubildenden können hier in einer attraktiven und lebenswerten Region leben, lernen und arbeiten.“

Die Neuhaus Lighting Group, traditionell verwurzelt in der Region Südwestfalen, bietet leistungsbereiten Menschen aller Altersgruppen einen sicheren Arbeitsplatz und ist ein durch die IHK Arnsberg anerkannter und ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb für die Berufe Industriekaufmann/-frau, Fachinformatiker*in und Fachkraft für Logistik sowie Industriewirt*in bzw. Tech. Betriebswirt*in. Auch bieten wir im Unternehmen jungen Menschen die Chance zu einem dualen Studiengang, z.B. einem Wirtschaftsstudium in Kombination mit einer kaufmännischen Ausbildung an.

„Nur wer als Unternehmen ausbildet, leistet einen aktiven Beitrag gegen den drohenden Fachkräftemangel,“ so die Aussage der Geschäftsleitung der Neuhaus Lighting Group. Dass die meisten der Auszubildenden später auch übernommen werden ist für die Neuhaus Lighting Group die Regel statt die Ausnahme – so gibt es z.B. Karrieren vom Azubi zum Einkaufsleiter u.v.m.

Anerkannter Ausbildungsbetrieb durch die IHK Arnsberg seit 2011.

 

Engagement für Sprachförderung, außerschulischen Lernort und Sport

 

Auch das soziale Engagement für die Region ist für Ralf Neuhaus, Geschäftsführer der Neuhaus Lighting Group, eine wichtige Aufgabe. Für ihn ist es selbstverständlich, sich im Verein „Wirtschaft für Werl“ zu engagieren, der sich an Werler Schulen für die Sprachförderung benachteiligter Kinder stark macht. Ein beispielhaftes Projekt mit Leuchtturmcharakter, das 2009 für den „Unternehmerpreis der Landesregierung NRW“ nominiert wurde.

Unterstützung fand auch der Verein „Historischer Stadtkern Werl e.V.“, der 2021 im Rahmen des Projekts „LEADER – Börde trifft Ruhr“ aus Spenden, Fördermitteln der EU und durch ehrenamtliches Engagement auf dem zentralen Marktplatz in Werl mit den „Werler Stadtquellen“ einen außerschulischen Lernort und generations-übergreifenden Treffpunkt geschaffen hat.

Und immer wieder sind es die Sportvereine der Umgebung, die für ihre Jugendabteilungen finanzielle Unterstützung durch Ralf Neuhaus erhalten, um ihre wertvolle Arbeit für Kinder und Jugendliche aus allen Gesellschaftskreisen fortzuführen.

Werler Stadtquellen – gefördert durch die Europäische Union und durch Spenden. Foto: ©Historischer Stadtkern Werl e.V./Robert Burschka